Plattentektonik

Legende: 1. Abweichende Plattengrenzen, 2. Plattengrenzen in Bewegung, 3. Konvergente Plattengrenzen, 4. Grenzzonen der Platten, 5. Auswahl bekannter Hotspots.
Legende: 1. Abweichende Plattengrenzen, 2. Plattengrenzen in Bewegung, 3. Konvergente Plattengrenzen, 4. Grenzzonen der Platten, 5. Auswahl bekannter Hotspots.

Im Rahmen der Plattentektonik wird eine Schicht von etwa 100 km Mächtigkeit als Lithosphäre bezeichnet. Sie umfasst die Erdkruste und Teile des oberen Mantels der Erde und schwimmt auf flüssigem Magma. Die Lithosphäre ist in 7 große und über 40 kleinere Platten unterteilt, die sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten (2 cm bis 20 cm pro Jahr) in verschiedene Richtungen bewegen.

 

 

 

 

Entfernen sich Platten voneinander, nennt man die Nahtstellen divergente Plattengrenzen.
Es entstehen kontinentale Grabenbrüche, Vulkanausbrüche und Erdbeben.

 

 

 

 

 

 

 

Stoßen Platten zusammen, nennt man die Nahtstellen konvergente Plattengrenzen.
Es kommt zur Bildung von Gebirgen, Erbeben, in Ozeanen zu Tsunamis und zu Vulkantätigkeiten an Land und im Meer (siehe GSE-Themen: Naturkatstrophen).

 

 

 

 

 

 

Bewegen sie sich aneinander vorbei, nennt man die Nahtstellen konservative Plattengrenzen.
Es kommt zwar auch hier zu Erdbeben, aber seltener zu Vulkanausbrüchen und zur Gebirgsbildung.